Motivation

Digitale Produktkataloge sind heutzutage aus dem Digitalen Marketing nicht mehr wegzudenken und finden sich heutzutage in verschiedenen Formen. Onlineshops und Shopping-Apps sind weit verbreitet und eine einfache Form digitaler Kataloge. Allerdings ist der Nutzer darauf beschränkt, Produkte in tabellarischer Auflistung zu betrachten, gegebenenfalls kann er verschiedene Ansichten eines Produkts aufrufen oder sich das Produkt in verschiedenen Farben anschauen.

Interaktive Produktkataloge gehen hier einen Schritt weiter. Sie ermöglichen es dem Kunden mit einem Produkt direkt zu interagieren. Produkte lassen sich unterschiedlich in Szene setzen, der Umgebung anpassen, ausprobieren oder die Funktion eines Produktes wird simuliert.

 

Interaktion

Das Ziel eines interaktiven Produktkatalogs ist es zum einen, dem potenziellen Kunden die Möglichkeit zu geben, sich das Produkt in verschiedenen Variationen und Umgebungen anzuschauen. Zum anderen geht es aber auch darum, dass der Nutzer eine Beziehung zum Produkt aufbaut. Indem er das Produkt selbst gestaltet, Farbe und Typ verändern kann oder das Setting, in dem das Produkt präsentiert wird, selbst wählt, gestaltet er “sein eigenes” Produkt.

Genauso ist es möglich, dem Kunden zu erlauben, das Produkt selbst auf einem Tisch, in einem Zimmer oder in Kombination mit weiteren Produkten zu platzieren und somit eine Szene seiner Vorstellung entsprechend auszustatten. Über ein intuitiv eingebundenes Warenwirtschaftssystem bekommt der Kunde nun die Möglichkeit, sein eigenes Arrangement direkt zu erwerben.

Eine weitere Form der Interaktion ist eine Simulation der Funktionsweise eines Produkts. Der Kunde kann ein Produkt eventuell ein- und ausschalten oder verschiedenen Einstellungen vornehmen. Dies könnte beispielsweise eine Schreibtischleuche sein, an der der Nutzer diverse Funktionen selbst ausprobieren kann.

Beispiel: Interactive 3D Showroom

 

 

Virtuelle Umgebung

Produkte werden im Rahmen eines interaktiven Produktkatalogs in einer virtuellen Umgebung dargestellt. Hierbei handelt es sich meist um ein authentisches Umfeld, in dem ein Produkt beim Kunden zum Einsatz kommt. Beispielsweise können Küchengeräte in einer virtuellen Küchenzeile präsentiert oder Büroartikel auf einem virtuellen Schreibtisch platziert werden.

Umweltbedingungen können frei konfiguriert werden. Hier sind eine dynamische Beleuchtung, Wetter- oder Tag-Nacht-Simulationen möglich. So kann beispielsweise eine Auswahl an guten Weinen bei prasselndem Kaminfeuer oder in einem schummrig beleuchteten Weinkeller mit punktueller Beleuchtung der Produkte präsentiert werden. Es sind dabei keine Grenzen gesetzt, ob Produkte in einer abstrakten Szene, in einem realistischen Umfeld, im Haus oder im Freien gezeigt werden.

 

Technik

Als Plattform für Digitales Marketing und interaktive Produktkataloge bieten sich Webbrowser oder mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets an.

Webbrowser sind dank HTML 5 und der WebGL-API heutzutage in der Lage, Interaktion und hochwertige grafische Darstellungen zu vereinen. Die WebGL-API ist eine direkte Schnittstelle zur Harware eines PCs, Notebooks oder Tablets und ermöglicht eine performante und qualitativ hochwertige Anzeige interaktiver Szenen. Hierbei kann eine große Zahl verschiedener Gegenstände in fotorealistischer Optik und mit dynamischer Lichtberechnung dargestellt werden.

Moderne Tablets und Smartphones verfügen über ausreichend Rechenstärke, um ebenfalls hochwertige und grafisch anspruchsvolle Szenen zu zeigen. Gestenerkennung und kapazitive Multitouch-Displays, wie sie heute in jedem neueren Gerät verbaut sind, ermöglichen eine natürliche Interaktion mit den dargestellten Objekten.

Eine Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem ist in beiden Systemen problemlos möglich und erlaubt es dem Kunden, Produkte direkt aus der virtuellen Darstellung heraus zu erwerben.

Lassen Sie Kunden Ihre Produkte anfassen, ausprobieren und selbst gestalten!

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