Apple legt vor: Augmented Reality mit dem ARKit

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Was ist eigentlich das Apple ARKit?

Am 19. September erschien die neueste Version von Apple’s mobilem Betriebssystem iOS: die Version 11. Neben zahlreichen Verbesserungen für aktuelle iPhones und iPads bringt die neue Version mit dem ARKit eine der spektakulärsten Neuerungen mit sich.
Dies ist ein in das System eingebettetes Framework, das unter Verwendung von Kamera und integrierten Gerätesensoren das Entwickeln und Anzeigen von Augmented Reality (AR)-Apps ermöglicht. Wer ein neueres iOS-Gerät sein Eigen nennt und dieses bereits auf iOS 11 aktualisiert hat, verfügt bereits über aktuelle AR-Framework. Weitere Vorbereitungen sind nicht nötig, um AR-Apps aus dem App-Store herunterladen und ausprobieren zu können.

Das „AR“ in „ARKit“ steht für „Augmented Reality“. Man hat es also mit einer „erweiterten Realität“ zu tun. Dies kann man sich ungefähr so vorstellen: Die reale Welt wird durch virtuelle, interaktive Objekte erweitert, sodass sich reale und virtuelle Welt vermischen. Auf der Keynote vom 12. September 2017 zeigte Apple, wie es sich die erweiterte Realität in Zukunft vorstellt: So könnte ein iPhone bald während des Stadionbesuchs eines Footballspiels zusätzliche Spieler-Informationen in Form von Augmented Reality-Darstellungen direkt auf dem Spielfeld einblenden.

TRIBOOT’s Augmented Reality-Schaltschrank

Vor kurzem haben wir für einen Kunden eine Augmented Reality-App entwickelt, die mithilfe des ARKits einen Schaltschrank simuliert und den Anwender bei der Installation eines Überspannungschutzes instruiert. Das folgende Video demonstriert die Funktion der App:


Zwar gab es auch schon vor der Veröffentlichung von Apple’s ARKit Augmented Reality-Software, jedoch war diese auf vielen Geräten oft nicht in optimaler Qualität verfügbar. Die Grundvoraussetzung für einen technologischen Trend, der sich durchsetzen kann, sind eine einwandfreie Funktionalität und eine einfache und intuitive Bedienbarkeit. Apple hat es als erster geschafft, diese Anforderungen erfolgreich zu erfüllen und einige entscheidende Probleme seiner Vorgänger in den Griff zu bekommen.

IKEA Place

Der schwedische Möbelkonzern IKEA ist bereits seit längerem auf den AR-Zug aufgesprungen und hat in Zusammenarbeit mit Apple und seinem ARKit die „IKEA Place“-App veröffentlicht. Ikea-Möbel lassen sich virtuell ganz leicht in den eigenen vier Wänden virtuell aufstellen und individualisieren. Man kann das Objekt von allen Seiten betrachten, die Farben ändern oder Dekorations-Objekte hinzufügen.

Dank der Live-Vorschau bekommt der Anwender schon vor dem Kauf ein Gefühl dafür, wie das Möbelstück mit dem eigenen Zuhause harmoniert und wie es die Raumatmosphäre verändert.


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