Rettet unseren Ozean

Fast jeden Tag hört man neue erschreckende Meldungen über den Zustand und die Verschmutzung unserer Ozeane. Wir haben uns deshalb gefragt, wie wir in unserer Branche einen Beitrag dazu leisten können , die Welt, in der wir leben, für kommende Generationen zu bewahren. Wir von TRIBOOT möchten in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Meeresschutz® und OceanCare® besonders auf die Thematik der Meeresverschmutzung und den Folgen von Plastik im Meer aufmerksam machen. Hierzu haben wir ein Serious Game entwickelt, um gerade jüngeren Menschen die Thematik spielerisch so gut wie möglich zu vermitteln und auch selbst als Unternehmen einen Beitrag zum Thema “Rettet unseren Ozean” zu leisten. Ziel des Spiels ist es, das Meer von Plastik zu befreien und somit die Meereslebewesen und das Ökosystem zu retten.

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Was ist eigentlich das Problem?

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Quelle: Pixabay/hhach

Heute schon eine Plastiktüte an der Kasse gekauft oder doch den Stoffbeutel dabei gehabt? Plastik – es ist eigentlich überall. Egal ob deine verpackten Lebensmittel morgens beim Frühstück oder die vielen Einkaufstüten beim Shoppen am Wochenende. Es ist fast unmöglich Plastik aus dem Weg zu gehen. Aber was passiert eigentlich mit dem Plastik, wenn man es nicht mehr braucht und wegwirft? 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik landen laut einer Studie der wissenschaftlichen Zeitschrift Science jährlich in den Ozeanen unserer Welt. Forscher schätzen, dass sich aktuell mehr als 100 Millionen Tonnen Kunststoff in unseren Meeren befinden.

Mehr zu Mikroplastik…

Die Auswirkungen sind fatal: Plastik benötigt ca. 450 Jahre im Meer bis dieses sich vollständig zersetzt hat. Der Kunststoff zerfällt in kleine Partikel, die sich an Stränden und im gesamten Meer verteilen. Alle Meereslebewesen und das gesamte Ökosystem sind dadurch bedroht. Tiere fressen das Plastik, nehmen es durchs Wasser auf, verfangen sich darin und können letztendlich daran sterben. Wenn die Meere weiter so verschmutzt werden, hat dies nicht nur ein Aussterben von vielen Arten zur Folge, sondern auch einen erheblichen Einfluss auf unser aller Leben.

Mehr zu Folgen für Tier und Mensch…

Rettet unseren Ozean – Das Spiel

Was kann ich persönlich gegen Plastik tun?

Was kann ich tun? Wie kann ich Plastik vermeiden? Auch wenn Plastik uns durch den Alltag begleitet, ist es schon mit ein paar kleinen Tricks möglich, seinen persönlichen Verbrauch an Plastik stark zu reduzieren. Die besten Tricks möchten wir euch vorstellen:

Nein zu Einweg und To-go

Auf Einwegprodukte zu verzichten ist gar nicht so schwer. Egal ob das Plastikgeschirr bei der Gartenparty, der Einwegrasierer oder der Trinkhalm im Getränk: All diese Plastikgegenstände sind unnötig und können durch nachhaltigere Alternativen oder durch ein bisschen mehr Arbeit ersetzt werden.

Mal eben schnell einen Kaffee für Unterwegs am Kiosk holen? Dann nimm doch einfach deine eigene Tasse oder (Thermo-)Becher mit und verzichte auf den Plastikbecher. In Deutschland werden laut einer Studie stündlich 320.000 to go-Becher verbraucht und nicht alle landen anschließend in einem Mülleimer. Welche Auswirkungen das für die Umwelt hat, kann man sich ja denken!

Stoffbeutel statt Plastiktüte

Du musst einkaufen oder willst in der Stadt shoppen gehen? Dann denk an einen Stoffbeutel, an eine Tasche oder an einen Rucksack! Da man bereits in vielen Geschäften für Plastiktüten extra zahlen muss, sparst du so sogar noch Geld.

Wasserhahn statt Plastikflaschen

Das Wasser aus den Leitungen in Deutschland ist einwandfrei und zum Trinken geeignet. Also wieso noch unnötig Plastikflaschen kaufen und mit sich rumschleppen, wenn man auch gemütlich zum Hahn greifen kann? Wer Kohlensäure mag, kann sich sogar Haushaltsgeräte zur Kohlensäurebildung im Wasser besorgen. Auch wenn in Deutschland Plastikflaschen recycelt werden, wird nur etwa die Hälfte der Flaschen wiederverwendet.

Unverpackte Lebensmittel

XXL-Süßigkeiten-Packung mit vielen einzelnen Plastiktüten: Versuche solchen Verpackungen einfach aus dem Weg zu gehen. Das meiste Obst und Gemüse gibt es sowieso unverpackt und du kannst es genauso gut in einem deiner mitgebrachten Stoffbeutel transportieren. Wenn du etwas aufbewahren möchtest, dann benutze doch Aufbewahrungsdosen oder –schalen statt Plastik. In manchen Großstädten gibt es sogar „Unverpackt-Supermärkte“, in welchen du die Lebensmittel komplett plastikfrei erhältst und in deinen eigenen Dosen mitnehmen kannst.

Müll trennen

Wer Müll richtig trennt, hilft beim Recycling. Landet alles in derselben Tonne, wird es schwierig die Rohstoffe wiederzuverwenden.

Selbst anpacken!

Unterstütze Umweltschutzorganisationen oder tu einfach selbst was! Vor dir liegt Müll auf der Straße? Dann hebe es doch einfach auf und schmeiße es in den nächsten Mülleimer.

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Spenden

Du kannst noch weiter gehen und professionelle Organisationen und ihre Aktionen gegen das Plastik finanziell unterstützen. Schau doch mal bei unseren Partnern vorbei:

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