Mobile AppSchulungs-PlattformSerious GamesVirtual RealityDigitale Schulungs-Plattformen nutzen, um Lerninhalte effizienter zu vermitteln

Digitale Schulungssystem erweitern die Möglichkeiten, Lerninhalte zu vermitteln und vergrößern die Flexibilität und die Kontrolle über den Lernfortschritt.

Zur Darstellung und Vermittlung von Lerninhalten kann je nach Anforderung ein passendes Medium gewählt werden. Hierzu gehören neben formularbasierten Web-Anwendungen und mobilen Apps auch interaktive 3D-Visualisierungen, Serious Games und Virtual Reality-Simulationen. Mittels plattformübergreifender Lernumgebungen können die Stärken der unterschiedlichen Formate kombiniert werden.

Webseiten und Apps

Webseiten und mobile Apps ermöglichen das Lernen auf den meisten gängigen Geräten bequem von zu Hause und unterwegs aus. Flexibilität ist hierbei das entscheidende Merkmal, denn der Zugang zum eigentlich Lerninhalt ist sehr einfach. Ebenso können einzelne Lerneinheit sehr stark modularisiert werden, sodass das Lernen auch in den normalen Arbeitsalltag eingebunden werden kann. In Lerneinheiten von wenigen Minuten kann zuvor erlerntes Wissen aufgefrischt und geübt werden. Dies kann z.B. beim Warten auf den Bus oder abends auf der Couch erfolgen.

Ein sog. Content Management System (CMS) ist das “Gegenstück” zur Lernoberfläche für den/die Lernende. Es dient einerseits zum Erstellen und zur Pflege von Lerninhalten. So können neue Inhalte eingestellt und bestehender Lehrstoff aktualisiert werden. Andererseits können mithilfe des CMS Nutzer verwaltet und Lerneinheiten strukturiert werden. Ein CMS ist oft webbasiert und kann über den Webbrowser bedient werden.

Serious Games

In Serious Games werden Lerninhalte auf spielerische Art vermittelt. Nicht das Lernen an sich, sondern das Spielen steht im Fokus. Sich mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen ist “Mittel zum Zweck”, um im Spiel Fortschritte zu erzielen oder andere Spieler zu schlagen. Lerninhalte werden optisch ansprechend aufbereitet und in einer spielerischen Umgebung präsentiert.

Die Vergabe von Punkten ermöglicht eine Kontrolle des Lernfortschritts. Durch verschiedene Bewertungsverfahren, wie z.B. benötigte Zeit oder korrekte Handlungen, werden neue Lerninhalte freigeschaltet. Themen und Aufgabengebiete werden – sortiert nach Zugehörigkeit und Schwierigkeitsgrad – in Spiel-Level aufgeteilt. Der/die Lernende wird durch eine Verkettung von Leveln mit steigendem Schwierigkeitsgrad durch die unterschiedlichen Lerninhalte geführt. Bei Erreichen der vorgegebenen Ziele eines Levels, wird der nächste Abschnitt freigeschaltet.

Durch Highscore- und Ranglisten kann ein Vergleich der eigenen Punktzahl mit den Punkten andere Nutzer umgesetzt werden. Hierdurch wird die Motivation gestärkt, sich noch intensiver mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen, um die eigene Punktzahl zu steigern und selbst einen höheren Rang zu erreichen.

Ebenso kann über die Punktzahl eine Auswertung vorgenommen und Lernerfolge können miteinander verglichen werden. Lernfortschritte können auf diese Weise für einzelne Spieler/innen aber auch in der Gesamtheit nachverfolgt und bewertet werden.

Interaktive 3D-Simulationen

Interaktive 3D-Simulationen bieten sich immer dann an, wenn die tatsächlichen Handlungen des/der Lernenden von besonderer Bedeutung sind und eine realistische Darstellung von Umgebung und Objekten wichtig für den Lernerfolg ist. Oft reicht eine textuelle Beschreibung oder eine Darstellung anhand von Bildern nicht aus ist, um die Besonderheiten des Lernstoffes wiederzugeben. Ziel ist es generell, eine effektivere und effizientere Ausbildung zu ermöglichen.

Mit Objekten zu interagieren und authentische Reaktionen auf Aktionen zu erzeugen, ist hier von entscheidender Bedeutung. So werden zum einen die Handlungen selbst realistischer ausgeführt (z.B. mit den richtigen Gesten und Handgriffen), zum anderen können die Auswirkungen der eigenen Aktionen auf die simulierte Umgebung direkt wahrgenommen werden.

Die Interaktion findet entweder an einem einzelnen Objekt innerhalb einer eigenen interaktiven Darstellung statt oder kann in eine “natürliche” Umgebung und ein authentisches Umfeld eingebunden werden.

Es bietet sich natürlich immer an, eine interaktive 3D-Simulation modular aufzubauen, sodass erstellte Inhalte, wie Modelle, Funktionen und die virtuelle Umgebung, erweitert und für neue Szenarien wiederverwendet werden können. Dieses Vorgehen verringert den Entwicklungsaufwand und sorgt für eine konsistente Lernwelt, die schrittweise über mehrere Szenarien hinweg aufgebaut und wechselnden Lerninhalten angepasst werden kann.

Virtual Reality

Lernumgebungen in der Virtual Reality sind die logische Weiterentwicklung von interaktiven 3D-Simulationen. Anstatt vor dem Bildschirm mit Maus, Tastatur oder Touchscreen Interaktionen mittels abstrakter Handlungen durchzuführen, wird der/die Lernende selbst in die digitale Welt hineinversetzt. Aktionen werden mit authentischen Gesten und Bewegungen durchgeführt. Dies ermöglicht eine noch präzisere Simulation von Abläufen und stellt einen besonderen Anspruch an die korrekte Ausführung von Handlungen.

Zum Einsatz kommen hier vor allem Virtual Reality-Brillen (wie Oculus Rift, HTC Vive u.a.) in Kombination mit “Tracked Controllern”. Dabei handelt es sich um Eingabegeräte, die in der Regel in der Hand geführt werden und Position sowie Ausrichtung der Hände in der virtuellen Umgebung bestimmen. Mittels der Controller können z.B. virtuelle Gegenstände “in die Hand” genommen oder virtuelle Knöpfe und Schalter bedient werden.

Der Grad der Wahrnehmung der virtuellen Umgebung wird als Immersion bezeichnet. Der Begriff Immersion beschreibt, wie stark der/die Lernende sich in die dargestellte Situation hineinfühlt und die echte Umgebung – das “Klassenzimmer” oder den Schulungsraum – gedanklich ausblendet. Je mehr Sinnesorgane in die Simulation einbezogen werden (Sehen, Hören, Tasten, Riechen), desto stärker wird die Immersion wahrgenommen. Bei ungeübten Anwendern sollte beim Einsatz von Virtual Reality eine zweite Person anwesend sein, um, falls nötig, Hilfestellung geben zu können.

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